Trauerfall

Organisatorisches

 

Im Trauerfall wenden Sie sich bitte zuerst an das Bestattungsunternehmen und dann an das Pfarramt, um den Termin für die Bestattung / Trauerfeier abzusprechen. Der zuständige Pfarrer wird dann auch einen Termin für das Trauergespräch mit Ihnen absprechen.

 

In der Regel finden die Bestattungen in Abstatt um 14.00 Uhr in der Aussegnungshalle auf dem Friedhof statt. Meistens wird die Erdbestattung gewählt, immer häufiger wird aber auch von der Feuerbestattung mit anschließender Urnenbeisetzung Gebrauch gemacht.

 

Zum Trauergespräch kommt der Pfarrer zu Ihnen. Es ist hilfreich, wenn Sie den Konfirmationsdenkspruch, den Trauspruch, oder ein anderes biblisches Wort zur Hand haben, das im Leben des Verstorbenen / der Verstorbenen bedeutsam war. Gern berücksichtigt der Pfarrer Ihre Liedwünsche und bespricht mit Ihnen die Möglichkeiten der musikalischen Gestaltung. Üblicherweise bemüht sich der Pfarrer um eine Organistin für die musikalische Begleitung. Gerne nehmen wir eine Spende entgegen, um die Kosten für die Organistin zu begleichen.

 

 

Hoffnung über den Tod hinaus

 

Eine der brennendsten Fragen, die uns im Leben begegnen, ist die Frage nach dem Leben nach dem Tod. Als Christen haben wir die Zeugnisse der Bibel, die uns von einem Leben jenseits des Todes berichten, von einem Leben jenseits unserer Sinne.

 

Neben diesen Zeugnissen der Heiligen Schrift berichten eine Vielzahl gottverbundener Menschen, Heilige und Mystiker aus der Geschichte der Menschheit bis in die Gegenwart von ihren Einsichten, tiefen Erkenntnissen und Visionen. Unter diesen Zeugen für ein Fortleben nach dem Tode finden sich auch nüchterne Theologen, wie der württembergische Prälat Friedrich Christoph Oettinger (gestorben 1782), der als Geisterprediger bekannt wurde. Auch der Gründer der Heilsarmee, General William Booth, wurde durch seine eigenen Schauungen des jenseitigen Lebens wesentlich geprägt. Der indische Christ Sadhu Sundar Singh, der als Prediger weit bekannt wurde, verfasste ein Büchlein: „Gesichte aus der jenseitigen Welt“. In Württemberg bekannt ist auch die Seherin von Prevorst, Friederike Hauffe, deren Erlebnisse von dem Arzt Justinus Kerner kritisch untersucht wurden. Nach diesen Berichten besteht die jenseitige Welt aus einer Vielzahl von Ebenen oder Sphären. Diese Sphären lassen sich in die drei Ebenen des Himmels, eines Zwischenreiches und einem Ort der Unseligen unterteilen.

 

Nahtoderfahrungen: Seit Urzeiten berichten Menschen, die an der Schwelle zum Tode standen, von Erlebnissen wie sanfter Wärme, himmlischer Musik, Schwerelosigkeit, von strahlendem Licht und einem Film, der innerhalb kürzester Zeit die wichtigsten Stationen des Lebens zeigt. Ein Bericht als Beispiel aus „Leben nach dem Tod“, von Dr. med. Raymond Moody: Vor mehr als zehn Jahren pflegte ich meinen todkranken Vater. Es ging Monate, ehe er ins Krankenhaus kam. Nachmittags, ich befand mich in einem Zustand völliger Erschöpfung, schlief ich ein. Ich träumte nie gesehene Bilder von überdimensionalen Blumen in überschönen Farben, die ich nie gesehen hatte und auch nicht wieder beschreiben kann. Im Traum erlebte ich eine paradiesische Welt voller Harmonie, Glück, Einklang. Nach etwas zwanzig Minuten wachte ich auf und schaute auf die Uhr. Ich war völlig erfrischt, zufrieden. Eine Stunde später kam der Anruf des Pfarrers. Mein Vater war gestorben, genau um die Zeit meines Erwachens.